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Schicht-Verfügbarkeits-Report Ob die Feuerwehr-Instandhaltung zu Einschränkungen für die Produktion führt, zeigt die Schicht-Verfügbarkeit. Die „Schichtverfügbarkeit“ ist eine neue Kennzahl in ARWIS 7.9, die die Verfügbarkeit der Maschinen während der geplanten und tatsächlichen Schichtzeit unter Berücksichtigung der exakten Pausen berechnet. Nur wenn eine Ausfallzeit in die tatsächliche Arbeits-/Betriebszeit fällt, schränkt dies die Verfügbarkeit während der Schicht ein. Die Schicht-Verfügbarkeit erfordert für jede einzelne Kostenstelle die Hinterlegung des Schichtplans für den einzelnen Wochenarbeitstag und die Möglichkeit, die Schichtzeiten tageweise abzuändern, wenn von der geplanten Schicht abgewichen wird. Diese Möglichkeiten sind in ARWIS 7.9 realisiert. |
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Mit ARWIS 7.9 machen wir einen wesentlichen Schritt zur Erweiterung der Arbeitswirtschaft auf die Anwendung in Technik und Instandhaltung. Darunter verstehen wir, dass mit ARWIS 7.9 transparent gemacht werden kann, welche Leistungen die Technik erbringt und wie sich parallel dazu die Gesamtanlageneffektivität entwickeln. Bisher hatten wir mit der Arbeitswirtschaft primär die Produktivität des Personals gemessen, während das Personal an der Maschine arbeitet. Mit ARWIS 7.9 bewirtschaften wir jetzt zusätzlich die Maschinen bezogen auf 24 Stunden und unabhängig vom Personal. |
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TPM - Total Productive Maintenance / Management TPM, die von den Japanern entwickelte strategische Vorgehensweise für ein umfassenden Produktionssystems, verfolgt das Ziel, Maschinen und Anlagen hinsichtlich Ihrer Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit zu verbessern: Null Defekte, Null Ausfälle, Null Qualitätsverluste, Null Unfälle usw. ARWIS ist die richtige Methode für TPM, weil das Fundament von TPM ein gut organisierter und konsequenter Verbesserungsprozess ist. OEE - Die Kennzahl für die Beurteilung der Gesamtanlageneffektivität Um die TPM-Strategie konsequent umzusetzen, sind Kennzahlen unabdingbar, die einen Maßstab für die Wirksamkeit der Aktivitäten bilden. Der Erfolg des Produktionssystems (i.S. von TPM) wird mit der OEE - der Gesamtanlageneffektivität - gemessen. Diese Kennzahl ist das Produkt aus den Einzelkennzahlen „Verfügbarkeit“, „Leistung“ und „Qualität“. Mit ARWIS lässt sich die Kennzahl OEE und ihre Komponenten aus den BDE-Rückmeldungen der Maschine berechnen, visualisieren und deren Entwicklung als Bericht wiedergeben. Mit dieser Kennzahl wird gewissermaßen die oftmals bestehende Kluft zwischen Technik und Produktion geschlossen, weil beide Bereiche an einem Gesamtziel arbeiten und an einer Kennzahl gemessen werden: Die kontinuierliche Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität. Die Auswertung der OEE ist allerdings nur für Unternehmen zu empfehlen, die über ein BDE/MDE- System verfügen. Eine manuelle Erfassung ist ausgeschlossen. |
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Neben den geplanten Stillständen sind es vor allem die ungeplanten Stillstände in Form von Ausfall- und Rüstzeiten, die die wahre Produktivität und damit die Wirtschaftlichkeit der Maschinen beeinflussen. Diese Erkenntnisse sind nicht neu. Sie sind unter dem Begriff TPM (Total Productive Management) seit Jahren Gegenstand moderner Produktionssysteme z.B. in der Automobilzuliefer-Industrie. Mit ARWIS wollen wir TPM nicht neu erfinden, sondern bieten jetzt einen Zwischenschritt an, indem wir uns zunächst auf die Erfassung und Auswertung der Maschinenausfallzeiten und der Ermittlung der Schichtverfügbarkeit von Maschinen und Anlagen beschränken, die beide ohne BDE/MDE ermittelbar sind. Ggleichzeitig können mit ARWIS die Leistungen der Instandhaltung erfasst bzw. ausgewertet werden sollten. Neu ist in ARWIS 7.9, dass wir die Erfolge der Technik transparent machen können, indem wir die Leistungen der Technik „bewirtschaften“. Die Leistungen der Technik gliedern sich allgemein in Reparatur, vorbeugende Wartung, Optimierung und sonstige Tätigkeiten. |
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Berichtswesen Technik: Arbeiten an den technischen Plätzen und Bemerkungen Wenn in einem Betrieb mehr als die Hälfte der Zeit der Techniker für zustandsbedingte Reparaturen (Feuerwehr-Instandhaltung) aufgewendet wird, und die Unzufriedenheit in der Produktion mit der Technik wächst, ist es höchste Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen. Der erste Schritt ist dann immer, die aktuellen Leistungen und Ergebnisse der Technik transparent zu machen. Dafür wurden in ARWIS 7.9 neue Funktionen geschaffen. Die Arbeiten der Technik sind sehr schnell in ARWIS hinterlegt. Maschinen oder technische Plätze können definiert werden. Von da an können die Arbeiten der Techniker täglich erfasst und ausgewertet werden. Vorteil von ARWIS: Genau wie die Arbeiten in der Produktion, werden auch die Arbeiten der Technik erfasst und die Bemerkungen können genutzt werden z.B. für Hinweise oder als ergänzende Dokumentation der Aufträge. Das Ergebnis: Ein einheitliches System und eine gemeinsame Datenbank für den betrieblichen Verbesserungsprozess von Produktion und Technik. Hier fließen alle Informationen zusammen und können in Verbindung mit der ARWIS-Kommunikationsstruktur gezielt verwendet werden. |
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Die vorbeugende Anlagenwartung ist planbar. Dagegen sind Reparaturen nicht planbare Ereignisse. Im Ergebnis ergibt sich ein „Technik Saldo“, der die Grundlage einer Zielvereinbarung sein kann. |
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